1. Kopf
  2. Navigation
  3. Inhalt
  4. Marginalspalte Rechts
Inhalt

Weitere Suchtformen

Spielsucht

Die Bezeichnungen Sucht und süchtig werden im Alltag häufig verwendet. Auch die intensive oder übermäßige Beschäftigung mit bestimmten Dingen wird manchmal als Sucht bezeichnet. Es ist dann beispielsweise von Spielsucht oder Computersucht die Rede. Aber wann hört der Freizeitspaß auf und wo fängt Sucht an?

Jemand, der zu viel Zeit vor dem Fernseher oder Computer zubringt, lebt vielleicht ungesund, ist aber nicht automatisch süchtig oder suchtgefährdet.


Verbringt man soviel Zeit mit einer bestimmten Tätigkeit, dass wichtige Lebensbereiche und soziale Beziehungen vernachlässigt werden, dann kann das ein erstes Warnsignal sein. Ein wichtiger Hinweis für eine Suchtgefährdung liegt darin, dass trotz negativer Folgen das Verhalten nicht vermindert oder beendet wird.

Ein Spielsüchtiger spielt weiter, auch wenn er bereits sehr viel Geld verloren hat. Vom "Pathologischen Glücksspiel", wie die Spielsucht in der Fachsprache bezeichnet wird, sind nach derzeitigem Kenntnisstand weniger als ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Trotz vieler Parallelen zur Abhängigkeitserkrankung ist gegenwärtig noch unklar, ob das "Pathologische Glücksspiel" darunter einzuordnen ist. Unabhägig davon erhalten Betroffene und Angehörige bei Sucht- und Drogenberatungsstellen Hilfe und Unterstützung. Darüber hinaus bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

Essstörungen

Wegen ihrer umgangssprachlichen Bezeichnungen werden Essstörungen häufig im Zusammenhang mit Abhängigkeitserkrankungen genannt. Sie sind aber eine eigene Untergruppe der psychischen Erkrankungen. Die häufigsten Essstörungen sind die Magersucht (Anorexia nervosa), die Ess-Brech-Sucht (Bulimie) sowie die Binge-Eating-Störung.

Informationen für Betroffene, Angehörige und Interessierte sowie eine Übersicht zu Beratungsstellen in jedem Bundesland sind auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu finden:

Obwohl Essstörungen keine Abhängigkeitserkrankungen sind, können die Suchtberatungs- und behandlungsstellen erste wichtige Ansprechpartner sein.


MEHR ZU DIESEM THEMA:

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Sächsische Staatskanzlei

  • Postanschrift:
    01095 Dresden

HINWEIS: Für das Versenden von E-Mails an die Behörden des Freistaates gilt zur Zeit: Kein Zugang für elektronisch signierte sowie für verschlüsselte elektronische Dokumente.

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Johann-Adolf Cohausz (Regierungssprecher)

Wir bemühen uns intensiv, auf dieser Website richtige und vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen. Wir übernehmen jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der auf dieser Seite bereitgestellten Informationen. Dies gilt auch für alle Verbindungen (Hyperlinks), auf die diese Website direkt oder indirekt verweisen. Der Freistaat Sachsen hat keinen Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf Inhalte der verlinkten Seiten.

Wir sind für den Inhalt einer Seite, die mit einem solchen Link erreicht wird, nicht verantwortlich.

 
 

Marginalspalte

Kontakt zur Redaktion

Sie brauchen weitere Informationen?

Fragen Sie Amt24!

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, 20.12.2012