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Digitale Informationen

"Wer suchet, der findet ..."

... lautet ein Sprichwort. Dasselbe gilt auch für die Familienforschung. Man muss nur wissen, wo man Informationen suchen kann. Als Hilfestellung finden Sie hier eine Auswahl an digitalen Hinweisen zu genealogischen Datenbanken, ohne Wertung und Anspruch auf Vollständigkeit.

Dank des Internets gestaltet sich die Familienforschung heute einfacher. Man muss nicht mehr ausschließlich einzelne Behörden, Archive oder Kirchen aufsuchen, um Informationen von seinen Vorfahren zu finden. Viele Daten wurden digitalisiert und lassen sich auch online abrufen. Allerdings sollte man die Daten immer mit Vorsicht genießen, da sich beim Lesen der Schriften auch Übertragungsfehler eingeschlichen haben können. Sicherer sind immer die Daten von einem originalen Schriftstück, welches in digitalen Forschernetzwerken möglicherweise als Bilddatei zur Verfügung steht.

Das größte Ahnenforschungsarchiv der Welt befindet sich in Salt Lake City im Bundesstaat Utah der USA. Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) betreiben aus religiösen Gründen sehr viel genealogische Forschungsarbeit. Sie haben Milliarden von Daten aus Geburts-, Heirats-, Sterbe- und anderen Urkunden zusammengestellt und für jeden kostenfrei zugänglich gemacht. In Deutschland betreiben sie mehr als 100 Forschungsstellen, in denen die weltweit von ihnen verfilmten Kirchenbücher eingesehen werden können.

Software

Wenn Sie sich auf die Suche nach Ihren Vorfahren begeben, lohnt es sich, die Daten auch digital festzuhalten. Dafür gibt es zahlreiche Programme, die neben der Datensicherung auch Ahnentafeln erstellen oder Fotos, Ortsgeschichten und persönliche Dokumente einer Person zuordnen lassen.

Zweckerfüllende, kostenfreie Programme können Daten und Quellen festhalten, in verschiedenen Formaten abspeichern, Übersichtstafeln ausdrucken oder  Daten online mit anderen Forschern teilen und damit dafür sorgen, dass man gemeinsam nach Vorfahren suchen kann. Ähnliche Funktionen bieten auch zahlreiche  Programme, die käuflich zu erwerben sind. Eine Übersicht finden Sie auf der Website des Vereins für Computergenealogie e. V.

Mailinglisten

Eine gute Möglichkeit, sich über Daten von Vorfahren auszutauschen, sind die sogenannten Mailinglisten. Hier finden Familienforscher Gleichgesinnte und manchmal durch Zufall den einen oder anderen entfernten Verwandten. Es empfiehlt sich, hierfür eine separate E-Mail-Adresse anzulegen, da sehr viele Informationen ausgetauscht werden. Außerdem schützt man so seine private E-Mail-Adresse vor Spam und Hacker-Angriffen. Auch hierzu finden Sie eine Übersicht auf der Website des Vereins für Computergenealogie e. V.

Wikis

Da Familienforschung von Zusammenarbeit profitiert, ist das GenWiki, ein Projekt des Vereins für Computergenealogie, ein weiteres hilfreiches Werkzeug. Hier tragen Familienforscher unterschiedliche Informationen zu Orten, Schriften, Quellen, Sachbegriffen, Datenbanken und vieles mehr zusammen.

  • GenWiki
    von genealogy.net / genealogienetz.de, Verein für Computergenealogie

Internetportale

Für Anfänger kann eine Abfrage zu Vorfahren in überregionalen genealogischen Datenbanken empfehlenswert sein. Hier gibt man die Namen von Vorfahren ein und kann nach weiteren Informationen über sie suchen. Dabei wählt man vorab aus, welche Datenbank durchsucht werden soll. Achtung! Einige Datenbankrecherchen können kostenpflichtig sein!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt eine Datenbank zu Kriegsgräbern. Ist ein Angehöriger von Ihnen im Ersten oder Zweiten Weltkrieg gefallen, finden Sie hier eventuell das Grab.

Sie wissen, dass ein Vorfahre von Ihnen ausgewandert ist – aber nicht wohin oder wann? Dann finden Sie in der Deutschen Auswander-Datenbank möglicherweise Informationen, denn hier wurden zu mehr als 5 Millionen Auswanderern nach Amerika die entsprechenden Angaben aus den Schiffslisten der Jahre 1820 bis 1897, 1904 und 1907 herausgezogen und gespeichert. Achtung! Die Datenbankabfrage ist kostenpflichtig – je Datensatz EUR 15,00!

Für private Familienforscher eignet sich auch eine Mitgliedschaft in einem der regionalen genealogischen Vereine oder im Verein für Computergenealogie. Hier hat man Zugang zu interessanten Vorträgen, zu Quellenauswertungen, Adressbüchern, Familienanzeigen, Forscherkontakten (FoKo), zu Foren, zu Grabsteindatenbanken, Ortsfamilienbüchern und vielem mehr. Eine Übersicht über die im genealogischen Dachverband DAGV organisierten Vereine finden Sie im GenWiki von genealogy.net / genalogienetz.de

 

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   15.01.2016

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