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Fluglaternen-Ausnahmegenehmigung beantragen

Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Aufstieg von Fluglaternen nach § 2 Fluglaternenverordnung

Allgemeine Informationen

Der Aufstieg von Fluglaternen – eine Art kleiner, unbemannter Heißluftballons – ist im Freistaat Sachsen seit 01.10.2009 grundsätzlich verboten. Die Ortspolizeibehörde (Ordnungsamt der Stadt- oder Gemeindeverwaltung) kann auf Antrag einzelne, ortsbegrenzte Ausnahmen zulassen.

In der Umgebung von Flughäfen (Kontrollzone) ist zudem eine Freigabe durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) erforderlich.

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

Voraussetzungen

Die Antragstellenden sind dafür verantwortlich, dass die gesetzlichen Vorschriften insbesondere zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie zum Brandschutz eingehalten werden.

Verfahrensablauf

Die Ausnahmegenehmigung zum Aufstieg von Fluglaternen beantragen Sie schriftlich beim Ordnungsamt.

  • Erkundigen Sie sich dort bitte vor der Antragstellung über den konkreten Ablauf und besondere Bedingungen.
  • Fragen Sie nach, wer gegebenenfalls die Freigabe durch die Deutsche Flugsicherung einholt.
Hinweis: Die Entscheidung hängt immer vom Einzelfall ab, die Ordnungsbehörde kann sie mit Auflagen verbinden.

Freigabe der Flugsicherung einholen

  • Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bitte vor Antragstellung bei der Deutschen Flugsicherung (DFS), ob eine Freigabe erforderlich ist.
  • Die Freigabe beantragen Sie über den DFS-Online-Dienst; in einigen Fällen holt das Ordnungsamt die Freigabe von sich aus ein.
  • Die Freigabe wird Ihnen telefonisch oder schriftlich erteilt.

Erforderliche Unterlagen

Im Online-Formular müssen insbesondere folgende Angaben gemacht werden:

  • Ihre Kontaktdaten
  • Adresse des Startortes
  • Datum
  • Uhrzeit
  • Anzahl der Fluglaternen

Fristen

Antragsbearbeitung: mindestens 2 Wochen

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsische Staatskanzlei



Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Ralph Schreiber (Regierungssprecher)


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   02.11.2016

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