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Sächsischer Bürgerpreis

Allgemeine Informationen

Tausende Menschen engagieren sich in ihrem Beruf, ihrer Freizeit oder ihrem privaten Umfeld für eine demokratische Kultur in Sachsen. Der Sächsische Bürgerpreis soll diese Menschen und ihr Eintreten für eine demokratische Gesellschaft in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken und sie für ihre hervorragende und beispielgebende Arbeit auszeichnen.

Gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank verleiht der Freistaat Sachsen den Sächsischen Bürgerpreis in fünf Kategorien:

  • gesellschaftlich-soziales Engagement
  • kulturell-geistliches Engagement
  • Engagement im Sport für Demokratie und Toleranz
  • Engagement in der Schule für Demokratie und Toleranz
  • Engagement in der Arbeit mit Flüchtlingen

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Nominierungsberechtigt sind die sächsischen Landkreise und die Kreisfreien Städte (Chemnitz, Dresden und Leipzig). Der mit jeweils EUR 5.000 dotierte Preis wird jährlich verliehen.

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Voraussetzungen

Wer kann für den Bürgerpreis vorgeschlagen werden?

Je Landkreis oder kreisfreier Stadt sind für jede Kategorie bis zu fünf Nominierungen möglich. Berücksichtigt werden Projekte, aber auch die Arbeit von

  • Initiativen
  • Vereinen
  • Institutionen
  • Einzelpersonen

Welche Leistungen werden gewürdigt?

Die Vorgeschlagenen sollen durch ihr soziales, kulturelles, wissenschaftliches oder geistliches Engagement, durch ihren Einsatz im Sport, in der Schule oder der Flüchtlingshilfe erfolgreich zur Stärkung der Demokratie beigetragen haben und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen.

Verfahrensablauf

  • In der ersten Phase haben die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der Städte und Gemeinden die Möglichkeit, ihrem Landrat durch Nominierungsvorschläge besonders auszeichnungswürdige Projekte vorzuschlagen.
  • In der zweiten Phase nominieren die Landräte Projekte, Vereine, Initiativen, Institutionen oder Einzelpersonen. Dabei können sie eigene Vorschläge ergänzen. In Dresden, Leipzig und Chemnitz nominiert der Oberbürgermeister oder die Oberbürgermeisterin die Kandidaten direkt.

  • Für jede Kategorie können pro Landkreis und kreisfreier Stadt bis zu fünf Nominierungen für das jeweilige Auszeichnungsjahr eingereicht werden. Dies geschieht in Form der Nominierungsbögen per Post oder per E-Mail an die Sächsische Staatskanzlei.
  • In der dritten Phase werden die Nominierten um eine eigene Projektbeschreibung gebeten, die der Jury als Entscheidungsgrundlage dient.
  • Nach Einsendeschluss bewertet die Jury die Projektbeschreibungen und ermittelt die Preisträger.

Formulare & Online-Dienste

Erforderliche Unterlagen

Vordrucke für die Nominierung und die Projektbeschreibung sind jeweils nach der aktuellen Ausschreibung online verfügbar.

Für die Nominierungen durch die Landräte und Oberbürgermeister sind neben den Nominierungsbögen keine weiteren Unterlagen erforderlich.

In der dritten Phase werden die Nominierten um eine Projektbeschreibung gebeten, die Voraussetzung für das Auswahlverfahren der Jury ist.

Fristen

  • Einsendeschluss der Nominierungen: 23. Mai
  • Einsendeschluss der Projektbeschreibungen: 20. Juni
  • Preisverleihung: 17. Oktober

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsische Staatskanzlei



Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Christian Hoose (Regierungssprecher)


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   18.04.2017

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