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Förderschule, Wechsel von einer anderen allgemeinbildenden Schule

Allgemeine Informationen

Kann Ihr Kind wegen einer Behinderung oder einer anderen Beeinträchtigung in einer allgemeinbildenden Schule (Grundschule, Oberschule, Gymnasium) nicht oder nicht mehr ausreichend gefördert werden, kommt ein Wechsel an eine Förderschule in Betracht (Aufhebung der Pflicht zum Besuch der Förderschule zum 01. August 2018 nach Inkrafttreten des am 11.04.2017 beschlossenen „Gesetzes zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen“).

Ein Wechsel zur Förderschule wird in der Regel von der Schule, die das Kind besucht beziehungsweise der Schule, an der das Kind angemeldet wurde, vorgeschlagen. Die Entscheidung über einen Wechsel trifft die zuständige Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur (ab 01.01.2018 Landesamt für Schule und Bildung).

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

Sächsische Bildungsagentur (ab 01.01.2018 Landesamt für Schule und Bildung), Regionalstellen

Geben Sie Ihren Wohnort ein:

Voraussetzungen

Der Wechsel an eine Förderschule erfolgt, wenn die Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur (ab 01.01.2018 Landesamt für Schule und Bildung) den Eltern einen entsprechenden schriftlichen Bescheid übermittelt hat.

In diesem Bescheid legt die Regionalstelle die Pflicht zum Besuch eines bestimmten Förderschultyps (Aufhebung der Pflicht zum Besuch der Förderschule zum 01.08.2018 nach Inkrafttreten des am 11. April 2017 beschlossenen „Gesetzes zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen“) fest. Grundsätzlich werden dabei auch die Möglichkeiten einer integrativen Unterrichtung an einer Regelschule geprüft.

Verfahrensablauf

Wenn die Schule anhand der ihr vorliegenden Unterlagen (zum Beispiel das Ergebnis der Schulaufnahmeuntersuchung) oder durch die Beurteilung Ihres Kindes durch die Lehrer einschätzt, dass es notwendig ist, den sonderpädagogischen Förderbedarf Ihres Kindes festzustellen, wird sie Sie zu einem Beratungsgespräch einladen.

  • Im Beratungsgespräch werden mit Ihnen alle Einzelheiten besprochen und die anschließenden Schritte erläutert.
  • Erst mit dem Bescheid der Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur (ab 01.01.2018 Landesamt für Schule und Bildung) können die Eltern ihr Kind an der Förderschule oder im Fall einer integrativen Unterrichtung an der Regelschule anmelden. Die Anmeldung kann auch an einer geeigneten Schule in freier Trägerschaft erfolgen, die als Ersatzschule genehmigt ist.
  • Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung im Rahmen der verfügbaren Ausbildungsplätze.

Erforderliche Unterlagen

Für die Anmeldung an der Förderschule:

  • Bescheid der Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur (ab 01.01.2018 Landesamt für Schule und Bildung), über die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs des Kindes
Hinweis: Soweit Ihr Kind bislang noch keine Schule besucht hat, müssen Sie bei der Anmeldung die Geburtsurkunde im Original oder als beglaubigte Kopie vorlegen.

Außerdem werden folgende Daten erhoben:

  • Name und Vorname der Eltern und des Kindes
  • Geburtsdatum und Geburtsort des Kindes
  • Geschlecht des Kindes
  • Anschrift der Eltern und des Kindes
  • Telefonnummer, Notfalladresse
  • Staatsangehörigkeit des Kindes
  • Religionszugehörigkeit des Kindes

Für die Erhebung der Daten der Staatsangehörigkeit und der Religionszugehörigkeit muss die Einwilligung der Eltern vorliegen.

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium des Innern

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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Sächsisches Staatsministerium für Kultus

   17.07.2017

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