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Interregionale und grenzübergreifende Zusammenarbeit (Teil 2), Förderung beantragen

Antrag auf Gewährung von Zuwendungen für internationale Projekte nach Teil 2 der Richtlinie "Internationale Zusammenarbeit", Nr. 08340

Allgemeine Informationen

Der Freistaat Sachsen gewährt auf Antrag Zuschüsse für Projekte, die die sächsischen Beziehungen mit der Republik Polen und der Republik Tschechien im besonderen Maße intensivieren. In Teil 2 des Förderprogrammes stehen innovative bi- beziehungsweise vorzugsweise trinationale Vorhaben im Mittelpunkt, die beispielsweise Kooperationsformen strategisch neu- und weiterentwickeln.

Ziel der Förderung ist es, die Zusammenarbeit über den grenzübergreifenden, regional eingeschränkten Ansatz hinaus zu stärken.

Konditionen

Art der Förderung

  • Projektförderung (Anteilsfinanzierung)
  • zweckgebundener, nicht rückzahlbarer Zuschuss

Höhe der Förderung

  • bis zu 80 % bzw. EUR 24.000 der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Gesamtausgaben: maximal EUR 30.000
Bagatellgrenze: Projekte, bei denen die zuwendungsfähigen Ausgaben EUR 10.000 nicht übersteigen, werden nach Teil 1 der Richtlinie gefördert.

Förderfähige Ausgaben

Zuwendungsfähig sind nur die Ausgaben, die unter Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit für die Erreichung des Zuwendungszwecks notwendig sind, insbesondere folgende:

Reisekosten

  • Reisekosten für Referenten
  • Fahrtkosten für Veranstaltungsteilnehmer
  • Übernachtungs- und Verpflegungskosten für Veranstaltungsteilnehmer bis maximal EUR 60,00 pro Person und Tag

Honorare für externe Referenten

  • EUR 50,00 pro Stunde Vortragszeit
  • maximaler Tagessatz: EUR 200,00
  • Beachte: Ausgaben für Beschäftigte oder Bedienstete des Freistaates Sachsen sind nur dann zuwendungsfähig, wenn sie diese Aufgabe nicht in Wahrnehmung eines Dienstgeschäftes ausüben.

projektbezogene Ausgaben für Mieten

  • Raummiete in angemessenem Umfang

Verwaltungsausgaben

  • bis zu 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben ohne Einzelnachweis
  • bis zu 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben möglich, wenn die Angemessenheit nachgewiesen wird

Ausgaben für Sachmittel

  • projektbezogene Ausgaben für Sachmittel, zum Beispiel Eintrittsgelder, Versicherungen oder GEMA

Sonstige Ausgaben

  • für Übersetzungs- und Dolmetscherleistungen
  • Investive Ausrüstungsgegenstände, die für die Durchführung des Projektes notwendig sind und nicht zur Grundausstattung einer Einrichtung gehören
  • Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit
  • Ausgaben für Analysen zur Vor- und Nachbereitung von Projekten
Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Förderung.

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • eingetragene gemeinnützige Vereine
  • freie Träger
  • sächsische Kommunalgemeinschaften der Euroregionen

  • Gemeinden und Landkreise sowie deren rechtsfähige Zusammenschlüsse
  • gemeinnützige Stiftungen
  • gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung (gGmbH)
  • staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften
  • Krankenhäuser im Sinne des Krankenhausfinanzierungsgesetzes
  • Handwerkskammern
  • Industrie- und Handelskammern
  • Europäische Verbünde für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ)

Die Zuwendungsempfänger müssen ihren Sitz im Freistaat Sachsen haben.

Weitere Voraussetzungen

  • Förderfähig sind Projekte, die im Freistaat Sachsen, der Republik Polen oder der Tschechischen Republik stattfinden.
  • durchgeführt werden. Darüber hinaus gilt für die Euroregion Egrensis: Eine Durchführung von Projekten in den Bundesländern Freistaat Thüringen und Freistaat Bayern ist nicht förderfähig.
  • Das Projekt darf nicht von mehreren staatlichen Stellen des Freistaates Sachsen gleichzeitig gefördert werden (Verbot der Komplementär- und Doppelförderung).
  • Projekte, die überwiegend anderen als den Zuwendungszwecken dienen, insbesondere einen vorrangig kommerziellen Charakter haben oder rein parteipolitisch orientiert sind, sind nicht förderfähig.
  • Als Antragsteller müssen Sie mindestens zehn Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben aus eigenen Mitteln finanzieren. Vereine, Stiftungen und gGmbH müssen Projekte mit mindestens 5 Prozent Eigenmitteln finanzieren. Als Eigenmittel kommen nur Geldleistungen in Betracht, die der Zuwendungsempfänger aus seinem eigenen Vermögen stellt. Teilnehmergebühren stellen keine Eigenmittel dar.
  • Die Gesamtfinanzierung des Projekts muss gesichert und im Antrag dargestellt sein. Zur Sicherung der Finanzierung sind Sie als Antragsteller dazu angehalten, sich auch um Mittel von privaten und anderen öffentlichen Geldgebern zu bemühen. Liegt der zu fördernde Zweck im Interesse von Dritten, haben diese sich an den Ausgaben angemessen zu beteiligen.
  • Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Bereits gewährte Zuwendungen garantieren keinen Förderanspruch für nachfolgende Förderverfahren.
Hinweis: Eine Zuwendung erfolgt grundsätzlich nur, wenn noch nicht mit der Durchführung des Projektes begonnen wurde. Ausnahmen können zugelassen werden.

Verfahrensablauf

Die Förderung beantragen Sie mit dem hierfür vorgeschriebenen Antragsformular bei der Landesdirektion Sachsen.

Bewilligungsverfahren

Bei der Förderung werden aus den eingereichten Anträgen förderwürdige und förderfähige Anträge im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel ausgewählt. Die Landesdirektion entscheidet über die Anträge nach pflichtgemäßem Ermessen. Bei Anträgen zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit werden auch die Geschäftsstellen der entsprechenden Euroregionen angehört.

Die Bewilligung der Zuwendung erfolgt mit einem schriftlichen Zuwendungsbescheid.

Anforderungs- und Auszahlungsverfahren

Die Mittel werden grundsätzlich erst nach Vorlage und Prüfung des Verwendungsnachweises ausgezahlt. Über mögliche Ausnahmen kann die Landesdirektion entscheiden.

Weitere Vereinbarungen zur Abrechnung enthält der Zuwendungsbescheid.

Verwendungsnachweisverfahren

Der einfache Verwendungsnachweis ist bei dieser Förderung ausreichend. Der Nachweis ist spätestens 2 Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes vorzulegen.

Formulare & Online-Dienste

Erforderliche Unterlagen

Der Förderantrag muss folgende Unterlagen enthalten:

  • Kosten- und Finanzierungsplan
  • Projektbeschreibung
  • bei Vereinen zusätzlich:
    • gültige Satzung
    • Vereinsregisterauszug
    • Freistellungsbescheid des Finanzamtes für die Gemeinnützigkeit
  • bei Stiftungen und gGmbH zusätzlich:
    • gültige Satzung
    • Freistellungsbescheid des Finanzamtes für die Gemeinnützigkeit

Die Landesdirektion ist berechtigt, weitere Unterlagen anzufordern.

Fristen

Antragstellung: bis spätestens 28.02. für das laufende Kalenderjahr, mindestens 2 Monate vor geplantem Vorhabensbeginn

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium des Innern

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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Sächsische Staatskanzlei

   11.01.2017

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