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Steuererklärung

Allgemeine Informationen

Die Steuererklärung ist eine Wissenserklärung, mit der eine natürliche oder juristische Person gegenüber der Finanzbehörde die Tatsachen offenlegt, die zur Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen und zur Festsetzung der Steuer benötigt werden.

Zuständige Stelle

Finanzamt

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Verfahrensablauf

Steuererklärungen müssen Sie nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck abgeben beziehungsweise nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz dem Finanzamt übermitteln.

 

Verpflichtung zur elektronischen Datenübermittlung

Unternehmen sind ab dem Besteuerungszeitraum 2011 grundsätzlich verpflichtet, ihre Jahresteuererklärungen auf elektronischem Weg zu übermitteln.

Auch ohne diese Verpflichtung empfiehlt es sich, das elektronische Verfahren zu nutzen. Für das herkömmliche Verfahren auf Papier erhalten Sie die erforderlichen Vordrucke im Internet (Link nachfolgend).

Hat die Finanzbehörde Ihre Steuererklärung bearbeitet, erteilt sie Ihnen einen Steuerbescheid, der unter anderem die Höhe der festgesetzten Steuer ausweist und eine Abrechnung enthält. Ein Steuerbescheid wird nicht erteilt, wenn Sie – wie beispielsweise bei der Umsatzsteuer – die Steuer in der Steuererklärung selbst berechnet haben und die Finanzbehörde von dieser Berechnung nicht abweicht.

Erforderliche Unterlagen

  • die amtlich vorgeschriebenen Formulare
  • Nachweise und Belege

Die Steuererklärung besteht aus einem sogenannten Hauptvordruck, in dem unter anderem auch allgemeine Angaben zur steuerpflichtigen Person beziehungsweise zum Unternehmen einzutragen sind und entsprechenden weiteren Anlagen.

Beachten Sie, dass Sie Ihrer Steuererklärung die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen beziehungsweise Belege (zum Beispiel Zuwendungsnachweise über Spenden, Unterlagen über die Gewinnermittlung) beifügen müssen. Gegebenenfalls fordert das Finanzamt entsprechende Nachweise und Belege nach.

Fristen

  • Abgabe der Steuererklärung eines Jahres (zum Beispiel Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer): grundsätzlich jeweils bis 31.05. Folgejahres
  • bei Erstellung durch Angehörige der steuerberatenden Berufe (zum Beispiel Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein): Abgabe bis 31.12. des Folgejahres

Eine Ausnahme von diesen Pflichten stellt die sogenannte Antragsveranlagung dar. In solch einem Fall muss die Einkommensteuererklärung dem Finanzamt innerhalb der vierjährigen Festsetzungsverjährungsfrist – das heißt, spätestens am 31.12. des viertfolgenden Kalenderjahres vorliegen (zum Beispiel für 2010 spätestens am 31.12.2014).

Kosten

keine

Rechtsgrundlage

 

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Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen. 13.06.2014