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Hilfen für Schwangere in Not [Stadt Dresden]

Allgemeine Informationen

Schwangerenhilfe der Stiftung "Hilfe für Familien, Mutter und Kind" kann sozial schwachen Frauen gewährt werden, die sich während der ersten Monate der Schwangerschaft an eine Beratungsstelle wenden, um ihnen das "Ja" für das Kind zu erleichtern.

Die Mittel der Stiftung können für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und Geburt sowie der Pflege und Erziehung eines Kleinkindes entstehen, eingesetzt werden, insbesondere für die Erstausstattung des Kindes (zum Beispiel Kleidung, erforderliches kindgerechtes Mobiliar).

Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch die Bundesstiftung "Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens" und wird durch Landesmittel und Erträgnisse des Stiftungsvermögens der Landesstiftung ergänzt.

Hinweis: Die finanzielle Unterstützung durch die Bundesstiftung ist eine freiwillige Leistung, ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die Höhe der Unterstützung ist einkommensabhängig und fällt je nach individueller Notlage unterschiedlich aus.

Zuständige Stelle

die Schwangerenberatungsstellen der freien Träger und der Gesundheitsämter

Zur Schangerenberatungsstelle in Dresden

Voraussetzungen

  • ständiger Wohnsitz in Sachsen
  • Bedürftigkeit (zum Beispiel wirtschaftliche Notlage)
  • die gesetzlichen Leistungen sind bereits ausgeschöpft und ergänzende Hilfen werden benötigt

Verfahrensablauf

Es ist ein Antrag auf Gewährung von Stiftungsleistungen bei einer der Schwangerschaftsberatungsstellen der Verbände der freien Träger oder der Gesundheitsämter zu stellen. Die Anträge auf Hilfe liegen in den Beratungsstellen aus, Sie können diese auch telefonisch oder schriftlich anfordern.

Im Antrag wird die Notlage beschrieben und die Einkommens- und Vermögensverhältnisse dargelegt. Es ist anzugeben, welche anderen Hilfen schon in Anspruch genommen wurden beziehungsweise wieweit dies versucht wurde. Die Hilfe Suchenden müssen die Richtigkeit der von ihnen gemachten Angaben bestätigen und schriftlich die Ermächtigung zur Überprüfung ihrer Angaben geben.

Die Anlaufstelle prüft die Angaben und leitet den Antrag mit einem entsprechenden Entscheidungsvorschlag für den Vergabeausschuss an die Stiftung weiter.

Tipp: Die Anlaufstellen beraten Sie individuell und sind Ihnen beim Ausfüllen des Antrags behilflich.

Erforderliche Unterlagen

Folgende Dokumente und Nachweise der Einkommensverhältnisse sind normalerweise in Kopie vorzulegen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Mutterpass
  • Lohn- beziehungsweise Bezügeabrechnungen
    (diese müssen im Zeitraum der Schwangerschaft liegen und bei schwankendem Einkommen drei volle Monate umfassen)
  • Bescheide des Arbeitsamtes
  • Sozialhilfebescheide
  • Rentenbescheide
  • bei Selbstständigen: Bestätigung des Steuerberaters oder der letzte Einkommensteuerbescheid
  • bei Studentinnen: BAföG-Bescheid oder die Bestätigung der Eltern über Unterhaltszahlungen
  • Bescheide über Unterhaltszahlungen
  • Bescheide über Pflegekindergeld, Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz, Wohngeld

Fristen

Der Antrag soll bis zum Ende der 20. Schwangerschaftswoche bei der Beratungsstelle gestellt werden.

Hinweis: Unter Umständen ist eine Antragstellung auch nach der 20. Schwangerschaftswoche möglich. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn sich die finanzielle Situation der Schwangeren gravierend verschlechtert hat oder die Schwangerschaft erst nach der 20. Woche festgestellt wurde. Informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Beratungsstelle.

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsische Staatskanzlei



Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

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Christian Hoose (Regierungssprecher)


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freigegeben durch:

Stiftung "Hilfe für Familien, Mutter und Kind". 20.01.2014

   20.01.2014

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