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Übergangsgeld beantragen

Antrag auf Gewährung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts bei Bezug von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Übergangsgeld) nach SGB III, VI, VII und IX

Allgemeine Informationen

Wenn Sie Leistungen zur beruflichen Rehabilitation ("Teilhabe am Arbeitsleben") erhalten, können Sie Übergangsgeld beantragen. Das Übergangsgeld soll Ihnen während dieser Zeit den Lebensunterhalt sichern.

Leistungsumfang

Um das Übergangsgeld zu berechnen, wird zunächst die "maßgebliche Berechnungsgrundlage" festgestellt. Diese beträgt 80 Prozent des Regelentgelts, jedoch höchstens das entgangene Nettoarbeitsentgelt. In der Regel erhalten Sie 68 Prozent des letzten Nettoverdienstes als Übergangsgeld.

Erhöhtes Übergangsgeld

Sie erhalten ein erhöhtes Übergangsgeld von in der Regel 75 Prozent des letzten Nettoverdienstes, wenn

  • Sie ein Kind haben, für das Anspruch auf Kindergeld besteht,
  • Sie pflegebedürftig sind und von Ihrem Ehepartner gepflegt werden, der deshalb keine Erwerbstätigkeit ausübt, oder
  • Ihr Ehepartner pflegebedürftig ist und Sie ihn pflegen, wodurch Sie keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Auch während Maßnahmen zur medizinischen Rehabilitation erhalten Sie Übergangsgeld, wenn

  • Sie arbeitsunfähig sind oder
  • wegen der Teilnahme an der Maßnahme keiner ganztägigen Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Andere Leistungen

In bestimmten Fällen können Ihnen jedoch statt Übergangsgeld – je nach Kostenträger – Krankengeld, Versorgungskrankengeld oder Verletztengeld zustehen.

Zuständige Stelle

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

Rehabilitationsträger (z. B. die Agentur für Arbeit) 

Voraussetzungen

  • Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Die konkreten Voraussetzungen richten sich nach dem Leistungsgesetz des jeweiligen Rehabilitationsträgers (siehe Rechtsgrundlage).

Verfahrensablauf

Wenn Sie Übergangsgeld in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie einen Antrag stellen. Wenden Sie sich dazu an den Rehabilitationsträger, den Sie selbst für zuständig halten, oder an eine der gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger in Sachsen.

Hinweis: Die gemeinsamen Servicestellen als auch die Rehabilitationsträger (zum Beispiel Kranken-, Renten-, Unfallversicherung und Träger der sozialen Entschädigung) nehmen Anträge auf Übergangsgeld auch entgegen, wenn eigentlich ein anderer Rehabilitationsträger zuständig ist. Ein besonderes Zuständigkeitsklärungsverfahren garantiert den Betroffenen, dass die Leistung schnellstmöglich erbracht wird.

Erforderliche Unterlagen

  • Nachweise zur Feststellung des Bedarfs

Fristen

Bezugszeitraum

  • während der Rehabilitationsmaßnahme
  • für den Zeitraum, in dem Ihre berufliche Eignung abgeklärt wird und während einer Arbeitserprobung, wenn wegen der Teilnahme kein oder ein geringeres Arbeitsentgelt und -einkommen erzielt wird

Kosten (Gebühren)

keine

Hinweise (Besonderheiten)

Übergangsgeld kann unter bestimmten Voraussetzungen weitergezahlt werden, wenn Sie bereits Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten haben.

Dies ist der Fall, wenn

  • weitere Leistungen erforderlich sind, während derer Anspruch auf Übergangsgeld besteht, und
  • diese nicht unmittelbar anschließend durchgeführt werden können.

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium des Innern

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Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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   01.01.2018

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