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Duale Berufsausbildung mit Abitur in Sachsen (DuBAS), Anmeldung

Allgemeine Informationen

In Sachsen kann man seit dem Schuljahr 2011/2012 einen Berufsabschluss und die allgemeine Hochschulreife (Abitur) im Doppelpack erwerben. In vier Jahren werden die praktische Ausbildung im Beruflichen Schulzentrum sowie im Ausbildungsbetrieb und der schulische Teil am Beruflichen Gymnasium und an der Berufsschule kombiniert.

Die "Duale Berufsausbildung mit Abitur Sachsen" (DuBAS) ist derzeit in den folgenden Beruflichen Schulzentren und den genannten Ausbildungsberufen möglich:

Berufliches Schulzentrum für Elektrotechnik in Dresden

  • Fachinformatiker / Fachinformatikerin
  • IT-Systemelektroniker / IT-Systemelektronikerin

Karl-Heine-Schule (Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig)

  • Industriemechaniker / Industriemechanikerin
  • Werkzeugmechaniker / Werkzeugmechanikerin
  • Zerspanungsmechaniker / Zerspanungsmechanikerin

Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Technik Bautzen

  • Industriemechaniker / Industriemechanikerin
  • Werkzeugmechaniker / Werkzeugmechanikerin
  • Zerspanungsmechaniker / Zerspanungsmechanikerin

Zuständige Stelle

  • Unternehmen, das im gewählten Beruf ausbildet
    oder
  • eines der nachstehend aufgeführten Beruflichen Schulzentren

Voraussetzungen

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler

  • welche die Klassenstufe 10 einer Oberschule besucht haben und dort den Realschulabschluss mit mindestens dreimal der Note gut in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik, Chemie oder Biologie erreicht haben. (Jedes der übrigen genannten Fächer soll mindestens die Note befriedigend aufweisen. Die Durchschnittsnote aller Fächer muss in der Regel besser als 2,5 sein.)
  • von einem Gymnasium mit dem Versetzungszeugnis von Klassenstufe 10 nach der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums oder dem Nachweis des Realschulabschlusses.
  • die außerdem eine Ausbildungsplatz in einem Unternehmen (Berufsausbildungsvertrag) in einem der oben genannten Ausbildungsberufe haben.
Hinweis: Ein Ausbildungsvertrag kann noch bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres der Klassenstufe 11 abgeschlossen werden.

Verfahrensablauf

Bewerbung und Auswahlverfahren

  • Bewerben Sie sich bei einem Unternehmen, das im gewünschten Beruf ausbildet.
  • Wenn Sie einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen haben, meldet dieses Sie am jeweiligen Beruflichen Schulzentrum an.
  • Sie können sich auch direkt am Beruflichen Schulzentrum bewerben. Die Einrichtung unterstützt Sie dann bei der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb.
  • Sollte die Anzahl der Bewerber die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze übersteigen, führt das Berufliche Schulzentrum ein Auswahlverfahren durch. Ausschlaggebend sind dabei die schulischen Leistungen.
Hinweis: Wenn Sie volljährig sind, bewerben Sie sich selbst – sind Sie es noch nicht, müssen das Ihre Eltern für Sie tun. Haben beide Eltern das Sorgerecht für Sie, müssen sie die Bewerbung auch gemeinsam durchführen.

Ausbildung und Prüfungen

  • Die Ausbildung beginnt mit der Klassenstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums. Der Teil der Berufsausbildung beginnt im zweiten Schulhalbjahr der Klassenstufe 11. Das Berufsausbildungsverhältnis wird bis zum Ende der Klassenstufe 14 geführt.
  • Am Ende der Klasse 14 legen Sie sowohl die Berufsabschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) als auch die Abiturprüfung am Beruflichen Gymnasium ab.
  • Eine nicht bestandene Abiturprüfung kann einmal und nach einem Jahr wiederholt werden.
  • Eine nicht bestandene Berufsabschlussprüfung kann halbjährlich und insgesamt zweimal wiederholt werden.

Erforderliche Unterlagen

Mit der Bewerbung müssen folgende Unterlagen als beglaubigte Kopien eingereicht werden:

  • Schülerinnen und Schüler von Oberschulen:
    • Zeugnis des Realschulabschlusses
  • Schülerinnen und Schüler von Gymnasien:
    • Versetzungszeugnis von Klassenstufe 10 nach Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums
      oder
    • Nachweis des Realschulabschlusses
  • Berufsausbildungsvertrag (soweit vorhanden)
Hinweis: Für die Bewerbung von Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse ist die Vorlage des Halbjahreszeugnisses zunächst ausreichend. Sobald am Schuljahresende das entsprechende Abschlusszeugnis beziehungsweise das Versetzungszeugnis vorliegt, muss dieses nachgereicht werden.

Bei der Anmeldung am Beruflichen Schulzentrum werden folgende Daten erhoben:

  • Vor- und Familienname
  • Geburtsdatum und -ort
  • Geschlecht
  • Anschrift und Telefonverbindung
  • Staatsangehörigkeit
  • Religionszugehörigkeit
  • Art und Grad einer Behinderung oder chronischen Krankheit, soweit sie für den Besuch der Schule von Bedeutung ist
  • Ort und Datum des Beginns und der Beendigung des Besuchs allgemeinbildender und berufsbildender Schulen
  • bei Bestehen eines Berufsausbildungsverhältnisses der Ausbildungsberuf einschließlich der Fachrichtung oder des Schwerpunktes, bei Bestehen eines Beschäftigungsverhältnisses die ausgeübte Tätigkeit
  • Name, Anschrift und Telefonverbindung des Ausbildungsbetriebes beziehungsweise des Arbeitgebers
  • bei Minderjährigen: Name, Anschrift und Telefonverbindung der Sorgeberechtigten (in der Regel die Eltern)

Fristen

Antragstellung: bis zum 31.03. des Jahres, in der die Aufnahme an der Schule beabsichtigt ist.

Hinweis: Anträge, die nach Ablauf der Antragsfrist eingehen, werden im Auswahlverfahren erst berücksichtigt, wenn über alle rechtzeitig eingegangenen Aufnahmeanträge entschieden worden ist.

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

 

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Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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   07.07.2016

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