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Berufliche Bildung, Weiterbildungsscheck betrieblich (ESF)

Antrag auf einen "Weiterbildungsscheck Sachsen" nach Teil II/1 A der ESF-Richtlinie "Berufliche Bildung", Nr. 01411

Allgemeine Informationen

Der Freistaat Sachsen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) beschäftigungspolitische Projekte im Rahmen der Umsetzung der Strukturpolitik der Europäischen Union.

Welche Vorhaben werden gefördert?

Vorhaben der betrieblichen Weiterbildung, insbesondere mit folgenden Zielstellungen:

  • Qualifizierung im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Erschließung neuer Märkte
  • Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie Höherqualifizierung von Arbeitskräften
  • Anpassung der Arbeitgeber an neue Herausforderungen z. B. hinsichtlich von Aufgaben des Unternehmensmanagements, der Fachkräftesicherung oder der Implementierung neuer Technologien
  • Vorbereitung von Unternehmensnachfolgen
  • Vertiefende bzw. ergänzende Bildungsangebote für Auszubildende in der betrieblichen Berufsausbildung
  • Qualifizierungen zur Verbesserung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Arbeitsprozess

Konditionen

Art der Förderung:
nicht rückzahlbarer Zuschuss (Anteilsfinanzierung)

Höhe:

Anteil an den förderfähigen Gesamtkosten der Weiterbildung (zuzüglich Prüfungs- oder Anerkennungsgebühren):

  • 50 %
  • bei Arbeitgebern mit mehr als 500 Mitarbeitern: 40%
  • bei Weiterbildungen für ausschließlich Geringqualifizierte ohne Berufsabschluss, Teilnehmer ab 50 Jahre oder Auszubildende: 70 %

Eigenanteil:
mindestens 30 % (abhängig von Förderhöhe)

Hinweise:
  • Die förderfähigen Kosten zuzüglich Prüfungs- oder Anerkennungskosten müssen mindestens EUR 700,00 betragen (bei Weiterbildungen nur für Auszubildende EUR 430,00).
  • Die Zahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos.
  • Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • Arbeitgeber (natürliche beziehungsweise juristische Personen oder Personenvereinigungen des Privatrechts)
  • Selbstständige mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat Sachsen
  • Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Sozialunternehmen, ohne Größenbeschränkung

Teilnehmende

  • Unternehmer beziehungsweise Selbständige, Beschäftigte, Auszubildende, jeweils einschließlich Personen in Elternzeit
  • dual Studierende, Werksstudenten, Praktikanten
  • in begründeten Fällen Arbeitslose oder sonstige Personen, die (wieder) in das Erwerbsleben eintreten wollen.
Hinweis: Anerkannte Ausnahmen sind Arbeitslose mit einer Einstellungszusage oder für die Zukunft geschlossenem Arbeitsvertrag des Zuwendungsempfängers sowie Saisonarbeiter, wenn die Weiterbildung außerhalb der Saison stattfindet.

Von der Förderung ausgenommen

  • Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung auf Grund einer früheren Kommissionsentscheidung zur Feststellung der Rechtswidrigkeit und Unvereinbarkeit einer Beihilfe mit dem Gemeinsamen Markt nicht Folge geleistet haben
  • Unternehmen mit öffentlicher Grundfinanzierung
  • firmeninterne Schulungen und Coachings (ohne Einbeziehung externer Dienstleister)

Verfahrensablauf

Nutzen Sie im ersten Schritt das Beratungsangebot der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB).

Weiterbildungsbedarf und Dienstleister ermitteln

Ermitteln Sie zunächst den Qualifizierungsbedarf in Ihrem Unternehmen. Möchten Sie für Ihre Weiterbildung als Unternehmerin oder Unternehmer beziehungsweise für Ihre Beschäftigten einen Dienstleister in Anspruch nehmen, können Sie die Förderung beantragen.

Die Auftragsvergabe muss nach Kriterien der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit erfolgen.

Für Auftragswerte bis EUR 25.000 sind als Vergleichsangebote auch öffentlich zugängliche Preisinformationen zulässig (z. B. Kataloge, Flyer, Internetangebote). Für Auftragswerte über EUR 25.000 sind so weit möglich, mindestens drei vergleichbare personalisierte/konkrete Angebote fachkundiger und leistungsfähiger Anbieter einzuholen.

Antragstellung

  • Füllen Sie das Antragsformular aus und stellen Sie die erforderlichen Nachweise und Belege zusammen.
  • Die Antragsunterlagen reichen Sie bitte vollständig bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) ein.
  • Nach der Prüfung durch die SAB erhalten Sie einen Bescheid, ob und in welcher Höhe Ihr Vorhaben gefördert wird.

Abruf, Monitoring und Verwendungsnachweis

Nach Abschluss des Vorhabens zahlt Ihnen die SAB die Zuwendung auf Antrag und unter Einreichung des Verwendungsnachweises aus. Im Rahmen der Förderung wirken Sie und/oder die geförderte Person an der Begleitung (Monitoring) sowie an der Bewertung und Evaluation der Weiterbildung mit.

Formulare & Online-Dienste

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformulare
  • Belege und Nachweise laut Antrag

Formulare und Merkblätter stehen auch im SAB-Förderportal zur Verfügung.

Fristen

  • Antragstellung:  v o r  der verbindlichen Anmeldung zum Lehrgang
  • Verwendungsnachweis: innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss der Weiterbildung
Achtung! Solange Sie noch keinen Bewilligungsbescheid erhalten haben, müssen Sie damit rechnen, dass Sie die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt erhalten.

Bearbeitungsdauer

Antragsbearbeitung: circa 8 Wochen

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium des Innern

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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