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Berufliche Bildung, Weiterbildungsscheck individuell (ESF)

Antrag auf einen "Weiterbildungsscheck individuell" nach Teil II/1 B der ESF-Richtlinie "Berufliche Bildung", Nr. 01411

Allgemeine Informationen

Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) können Sie für Ihre berufliche Fort- und Weiterbildung einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent erhalten. Beantragen Sie den "Weiterbildungsscheck", wenn Sie einen Lehrgang besuchen möchten, um Ihre berufliche Kompetenz und Ihre Beschäftigungschancen zu verbessern.

Für welche Vorhaben sind Zuschüsse möglich?

Bezuschusst werden Vorhaben

  • der individuell berufsbezogenen Bildung / Weiterbildung zur Verbesserung der beruflich nutzbaren Kompetenzen beziehungsweise Qualifikationen
  • zur Steigerung der Beschäftigungschancen von Personen mit erhöhtem Förderbedarf an beruflicher (Weiter-) Bildung.

Wer kann den Bildungsscheck beantragen?

Die Förderung ist individuell zugeschnitten sowohl auf Arbeitnehmer und Beschäftigte als auch Auszubildende, Berufsfachschüler und geringfügig Beschäftigte sowie Nichtleistungsempfänger, Wiedereinsteigende und Berufsrückkehrende.

Konditionen

Art der Förderung
nicht rückzahlbarer Zuschuss (Anteilsfinanzierung)

Höhe
bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben.

Hinweise:
  • Die förderfähigen Kosten zuzüglich Prüfungs- und Anerkennungskosten müssen mindestens EUR 1.000,00 betragen.
  • Die Zahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos.
  • Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • Beschäftigte
  • Auszubildende und Berufsfachschüler (ab vollendetem 18. Lebensjahr)
  • andere Personengruppen, die (wieder) in das Erwerbsleben eintreten wollen, wie beispielsweise arbeitslose Nichtleistungsempfänger

Die zu fördernden Personen müssen ihren Hauptwohnsitz, Auszubildende ihre Ausbildungsstätte und ihren Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen haben.

Weitere Fördervoraussetzungen entnehmen Sie den einzelnen Förderbausteinen zum Programm.

Verfahrensablauf

Nutzen Sie vor Abschluss eines Weiterbildungsvertrages das Beratungsangebot der SAB.

Weiterbildungsangebote suchen

Falls Sie noch keine konkreten Vorstellungen zu Ihrem Bildungsziel haben, können Sie sich bei der IHK, Handwerkskammer oder der Agentur für Arbeit beraten lassen. Eine umfangreiche Auswahl an freien Fort- und Weiterbildungen finden Sie unter anderem auf den Internetplattformen "Bildungsmarkt Sachsen" und "Kursnet" der Arbeitsagentur.

Zur Anlage für den Antrag benötigen Sie drei Weiterbildungsangebote (im begründeten Einzelfall auch weniger). Als Angebote gelten auch Preisinformationen von Fort- und Weiterbildungsanbietern. Diese müssen dann mindestens den Anbieter, die Inhalte, den Preis und die aktuellen Termine der Weiterbildung enthalten.

Wählen Sie das wirtschaftlichste Angebot aus (Begründung wird im Antragsvordruck abgefragt).

Antragstellung

  • Die erforderlichen Formulare und Merkblätter beziehen Sie online hier über Amt24 oder direkt über die SAB.
  • Füllen Sie die Vordrucke aus und stellen Sie die erforderlichen Nachweise und Belege zusammen.
  • Die Antragsunterlagen reichen Sie vollständig bei SAB ein.
  • Nach Prüfung durch die SAB erhalten Sie einen Bescheid, ob und in welcher Höhe Ihr Vorhaben gefördert wird.

Formulare & Online-Dienste

Erforderliche Unterlagen

  • ausgefülltes Antragsformular
  • Angebote, Belege und Nachweise laut Antrag
  • Einkommensnachweis (aktuelle Gehalts- / Lohnabrechnung)

Fristen

Antragstellung:  v o r  Beginn des Lehrgangs

Achtung! Nach Antragseingang bei der SAB (Datum des Posteingangsstempels) können Sie auf eigenes Risiko mit dem Vorhaben starten. Solange Sie noch keinen Bewilligungsbescheid erhalten haben, müssen Sie jedoch damit rechnen, dass Sie die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt erhalten.

Bearbeitungsdauer

Antragsbearbeitung: circa 8 Wochen

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium des Innern

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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