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Mitarbeiter

Personalmanagement bedeutet mehr als Verdienstabrechnung und Verwaltung. Um den Bedarf jederzeit richtig einzuschätzen und Entwicklungen zu erkennen, sollten Sie mit einer systematischen Personalarbeit nicht warten, bis die Situation Ihres Unternehmens dazu drängt.


Bei der Personalplanung stehen zwei Fragen im Vordergrund:

  • Wie finde ich gute Mitarbeiter?
  • Wie binde ich gute Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen?

Passende Mitarbeiter gewinnen

Wenn Sie ein Unternehmen gründen oder erweitern, oder spätestens, wenn Sie Mitarbeiter ersetzen müssen, stellt sich die Frage: Wie finde ich geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Dazu gibt es viele Wege:

  • durch Bekannte und Verwandte
  • durch Ausbildung
  • durch Zeitungsanzeigen
  • in Onlinebörsen
  • auf Universitäten und Hochschulen
  • bei der Agentur für Arbeit
  • durch private Stellenvermittlung
  • bei Zeitarbeitsfirmen

Die Auswahl beginnt bereits mit der Formulierung des Stellenangebots, setzt sich fort über die Auswertung der Bewerbungsunterlagen und mündet im Auswahlverfahren. Wertvolle Hinweise, wie Sie mit Bewerbungen systematisch und professionell vorgehen, erfahren Sie im Unternehmensportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.


Ganz gezielt und auf Ihr Unternehmen zugeschnitten können Sie Ihren qualifizierten Mitarbeiterstab aufbauen, indem Sie selbst Fachkräfte ausbilden. Personalplanung im Zuge der Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Für bestimmte Berufe und Zielgruppen erhalten Ausbildungsbetriebe finanzielle Unterstützung.


HINWEIS: Wenn Sie Mitarbeiter einstellen, müssen Sie diese unter anderem für die Sozialversicherung anmelden und Pflichtbeiträge und Steuern abführen. Informieren Sie sich in Amt24 über die Beitrags- und Meldeverfahren:

Personal langfristig binden

Sie könnten beispielsweise Ihren Mitarbeitern einen materiellen Anreiz zur Firmenverbundenheit geben, etwa mit einer betrieblichen Altersversorgung, Gewinnbeteiligungen, Prämienzahlungen oder auch "nur" mit einem Mittagessenzuschuss. Entscheidend ist, ob sich hinter der äußeren Geste auch eine innere Einstellung zeigt. Dazu müssen Sie in Ihren Beschäftigten nicht nur Arbeitnehmer und Gehaltsempfänger sehen, sondern sie im besten Sinn als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verstehen. Einige wichtige Punkte dabei sind:

  • Motivation
  • Weiterbildung
  • Streitkultur und Konfliktbewältigung

Motivieren und Fähigkeiten entfalten

Arbeit soll Freude bereiten, interessant sein und Spielraum für Fähigkeiten und Kenntnisse bieten. Holen Sie Ihre Mitarbeiter dort ab, wo sie stehen und beziehen Sie sie aktiv in das Unternehmensgeschehen ein. Erarbeiten Sie gemeinsame Ziele und trauen Sie ihnen Eigenverantwortung zu. Schöpfen Sie die Entwicklungsmöglichkeiten Ihrer Mitarbeiter aus. Dazu empfiehlt es sich, gemeinsam einen Fortbildungsplan aufzustellen.


Die Bedürfnisse, Sorgen und Schwierigkeiten Ihrer Mitarbeiter sollten Sie ernst nehmen. Wenn Sie beispielsweise im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten auch auf die familiären Anforderungen Rücksicht nehmen, werden sich Ihre Mitarbeiter viel stärker mit dem Unternehmen identifizieren. Im Hinblick auf den demografischen Wandel in Deutschland spielen im Übrigen familienfreundliche Arbeitsbedingungen beim Wettbewerb um Fachkräfte eine immer größere Rolle.


Konflikte lösen, streiten lernen

Im menschlichen Miteinander bleiben Konflikte nicht aus. Neue Aufgaben im Betrieb, Umstrukturierungen oder eine wirtschaftlich schwierige Lage schaffen ein zusätzliches Spannungsfeld. Eine solche Situation ist eine Bewährungsprobe für echte kooperative Zusammenarbeit. Dazu müssen Vorgesetzte und Mitarbeiter vor allem eines: miteinander reden. Nur so lassen sich Konfliktsignale erkennen, Ursachen finden und Lösungswege zur Konfliktbewältigung finden.


Zu Vorschlägen ermutigen

Mit der richtigen Einstellung kann es überaus fruchtbar sein, um der Sache willen einen Streit auszufechten. Akzeptieren Sie, dass Ihre Mitarbeiter auch einmal anderer Meinung sind als Sie. Vielleicht verbirgt sich hinter der Kritik ein ernst zu nehmender Vorschlag! Einen solchen sollten Sie umgehend prüfen und, wenn sinnvoll, auch realisieren.


Um Mitarbeitervorschläge nicht dem Zufall zu überlassen, Hemmschwellen abzubauen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (eventuell auch mit einem Prämienanreiz) einzubeziehen, sollten Sie über ein organisiertes Vorschlagswesen nachdenken.


MEHR ZUM THEMA:

  • Personal
    Unternehmensportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
 

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Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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   20.01.2014

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