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Innovation als Geschäftsidee

Innovationen helfen nicht nur bestehenden Unternehmen, sich am Markt zu behaupten – auch für Einzelpersonen sind sie eine Chance. Oft werden Unternehmen überhaupt erst aus einer Idee heraus gegründet oder auf deren Grundlage weitergeführt.

Als Geschäftsidee kann Innovation für diese Adressaten besonders interessant sein:

Unternehmensgründung und -nachfolger

Ob Sie ein Unternehmen gründen oder ein bestehendes übernehmen und eventuell verändert weiterführen möchten – es ist nicht leicht, am Markt Fuß zu fassen oder Marktanteile zu behalten. Innovative Geschäftsideen sind ein Weg, um sich von Konkurrenzunternehmen abzuheben.

Einerseits können Sie bestehende Marktsegmente dahingehend beobachten, in welchen Bereichen Verbesserungen möglich wären, denn nicht immer ist eine ganz neue Idee notwendig. Andererseits sollten Sie versuchen, Marktnischen zu finden, die Sie mit innovativen Produkten und Dienstleistungen bedienen könnten.

Professionelle Unterstützung suchen

Eine scheinbar gute Geschäftsidee reicht nicht aus, um als Unternehmer* erfolgreich zu sein. Wie Sie am besten an eine Unternehmensgründung herangehen, was Sie dabei berücksichtigen sollten und welche Stellen Ihnen Unterstützung anbieten, lesen Sie hier:

Einrichtungen, die sich mit dem Thema "Innovation" beschäftigen, finden Sie hier:

Studierende, Absolventen, Universitätsmitarbeiter ("Spin-offs")

Wenn Sie noch studieren und sich vorstellen können, später ein Unternehmen zu gründen, sollten Sie schon vor Ihrem Abschluss überlegen, in welche Richtung Ihre selbstständige Tätigkeit gehen könnte. Informieren Sie sich so früh wie möglich darüber, welche Möglichkeiten es an Ihrer Universität gibt, an Forschungsprojekten teilzunehmen.

Forschungsprojekte, an denen Studierende, Absolventen oder Angestellte einer Universität mitarbeiten, beinhalten nicht selten auch die Möglichkeiten für "Spin-off"-Gründungen.

Gründungsbasis: Forschungsprojekt

Spin-offs sind Unternehmensgründungen durch Studierende, Absolventen oder Wissenschaftler, die auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Kompetenzen aus Forschungsprojekten entstehen – im Einvernehmen mit der betreffenden Hochschule oder Forschungseinrichtung. Oder wenn ein Unternehmen auf der Suche nach einer technologischen Lösung an eine Forschungseinrichtung herantritt.

Motoren für den Technologietransfer

Spin-offs bieten neue Produkte und Dienstleistungen an und sorgen damit für die schnelle Verbreitung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse in der Wirtschaft. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft und beschleunigen den technologischen Wandel.

Forschungskontakte nutzen

In Spin-offs finden häufig weitere Forschungsaktivitäten statt. Gleichzeitig haben Spin-off-Gründer meist eine Vielzahl von Kontakten zu Forschungseinrichtungen.

Spin-off-Gründer haben meist viele Kontakte zu Forschungseinrichtungen. Die daraus entstehenden Netzwerke sind ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Sie können für die weitere Entwicklung des Unternehmens sehr nutzbringend sein und bieten vor allem Ansatzpunkte für weitere gemeinsame Forschungsprojekte sowie für die Gewinnung hochqualifizierter Mitarbeiter. Auf diese Weise können Spin-offs ein hohes Innovationsniveau und damit einen wesentlichen Vorsprung gegenüber Konkurrenzunternehmen erreichen.

Von Hochschulnetzwerken profitieren

In den meisten Fällen werden Spin-offs aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen gegründet, die während des Hochschulstudiums gewonnen wurden. Um diese Entwicklung zu unterstützen, haben viele Hochschulen eigene Netzwerke zur Unterstützung von Existenzgründungen aus Hochschulen geschaffen. Das Angebot reicht von Lehrveranstaltungen über Beratungsangebote bis hin zur Bereitstellung von Räumlichkeiten.

Die folgenden Internetseiten von sächsischen Universitäten und Hochschulen können Ihnen weiterhelfen:

  • dresden-exists.de
    Projekt "Dresden exists" der Technischen Universität Dresden
  • saxeed.net
    Gründernetzwerk Südwestsachsen der Technischen Universität Chemnitz, der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH), der Hochschule Mittweida (FH) und der TU Bergakademie Freiberg
  • smile.uni-leipzig.de
    SMILE steht für "Selbst Management Initiative LEipzig". Das gemeinsame Projekt von Universität, Handelshochschule und Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur unterstützt Studenten auf ihrem Weg, unternehmerisch tätig zu werden.
  • hszg.de
    Gründerakademie "Existenzgründungen aus dem Hochschulbereich" an der Hochschule Zittau / Görlitz (FH)
  • gruenderlehrstuhl.de
    SAP-Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation an der TU Dresden
  • htw-dresden.de
    Bereich Forschung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)
  • zv.uni-leipzig.de
    Informationen der Universität Leipzig rund um das Thema "Existenzgründung"

Fördermöglichkeiten ausschöpfen

Auch die unterschiedlichen Fördermaßnahmen für Unternehmensgründer können für Spin-off-Gründer infrage kommen. Mit dem Programm "Exist – Existenzgründungen aus der Wissenschaft" beispielsweise unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Absolventen an Hochschulen, die aus einer innovativen Idee heraus ein Unternehmen gründen wollen.

Erfinder

Ihre Idee hat wirtschaftliches Potenzial? Dann sollten Sie als Erstes überlegen, wie Sie Ihre Erfindung am besten schützen lassen. Gewerbliche Schutzrechte sind die wirksamste Möglichkeit zu verhindern, dass Ihre Erfindung widerrechtlich benutzt wird. Was nicht geschützt ist, kann jeder verwerten!

Mehr zum Thema:

Überlegen Sie danach, was Sie aus Ihrer Erfindung machen wollen. Nicht immer muss eine Idee gleich zur Gründung eines Unternehmens führen. Folgende weitere Möglichkeiten der Ideenverwertung gibt es: Sie können

  • Ihre Idee oder Erfindung in Ihrem Unternehmen verwerten – entweder alleine oder in Kooperation mit einem anderen Unternehmen.
  • anderen eine Lizenz an Ihrer Erfindung übertragen (das bedeutet, ein anderer Unternehmer zahlt Ihnen Lizenzgebühren, um Ihre Erfindung in einem von Ihnen festgelegten Umfang nutzen zu dürfen).
  • die gesamte Erfindung (das heißt das Patent an sich sowie gegebenenfalls das zugehörige Know-how) an einen Dritten verkaufen. Damit gehen alle damit verbundenen Rechte auf diesen über.
Tipp: In jedem Fall sollten Sie eine Erfindererstberatung in Anspruch nehmen. Diese wird in den Patentinformationszentren kostenlos von Patentanwälten angeboten.

Patentinformationszentren in Sachsen:

*) Um verständlich zu bleiben, müssen wir uns an einigen Stellen auf die gesetzlich vorgegebenen Personenbezeichnungen beschränken, es sind damit immer Männer und Frauen gemeint. – d. Red.

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium des Innern

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

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