1. Kopf
  2. Navigation
  3. Inhalt
  4. Marginalspalte Rechts
Inhalt

Beurkundung durch eine Notarin / einen Notar

Allgemeine Informationen

Das Gesetz gibt für manche Rechtsgeschäfte besondere Formvorschriften vor (Textform, Schriftform, öffentliche Beglaubigung, notarielle Beurkundung). Die notarielle Beurkundung durch die Notarin oder den Notar dient dabei meist sowohl dazu, einen Beweis für die Echtheit einer Unterschrift zu liefern, als auch dazu, den Unterschreibenden auf die Bedeutung seiner Erklärung hinzuweisen.

Die so genannte öffentliche Urkunde begründet die vollständige Beweiskraft für den Beurkundungsvorgang. Bei der Beurkundung erforscht die Notarin oder der Notar den Willen der Beteiligten, klärt den Sachverhalt, belehrt sie über die rechtliche Tragweite des Geschäfts und gibt ihre Erklärungen klar und eindeutig in der Niederschrift wieder.

Für bestimmte Erklärungen und Verträge schreibt der Gesetzgeber die notarielle Beurkundung vor, so etwa für

  • die Einwilligung zur Adoption eines Kindes,
  • den Abschluss und die Änderung des Gesellschaftsvertrages einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder die Feststellung der Satzung einer Aktiengesellschaft (AG),
  • einen Grundstückskaufvertrag,
  • ein Schenkungsversprechen
    und
  • einen Erbverzichtsvertrag.

In anderen Fällen ist es sinnvoll und empfehlenswert, Erklärungen durch eine Notarin oder einen Notar beurkunden zu lassen (Beispiel: Vorsorgevollmacht).

Zuständige Stelle

Ein Notariat Ihrer Wahl

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

Verfahrensablauf

Wenden Sie sich an ein Notariat Ihrer Wahl, der Notar oder die Notarin steht Ihnen beratend zur Seite und bereitet auch den Entwurf des Dokumentes vor.

  • Der Notar prüft die Identität und Geschäftsfähigkeit der Beteiligten und belehrt sie.
  • Der Notar nimmt die Erklärungen in einer Urkunde auf und liest den Anwesenden die Niederschrift der Erklärungen vor.
  • Die Parteien genehmigen die Niederschrift und unterschreiben sie eigenhändig.
  • Der Notar unterschreibt die Urkunde und bestätigt damit, dass die Erklärungen ihm gegenüber so abgegeben wurden, wie in der Niederschrift festgehalten.

Die beteiligten Parteien erhalten eine Ausfertigung der Urkunde.

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass
  • nach Erfordernis weitere Nachweise, Belege und Unterlagen (zum Beispiel Entwurf des Gesellschaftsvertrages, Kaufvertrag)
  • im Falle der rechtlichen Vertretung von Beteiligten: Vollmacht

Kosten (Gebühren)

Gebühren nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG)

Rechtsgrundlage

 

Impressum  (Freistaat Sachsen)

Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium des Innern

Der Freistaat Sachsen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wird vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Verantwortlich im Sinne von § 55 Abs. 2 RStV:
Andreas Kunze-Gubsch (Pressesprecher des Sächsischen Staatsministeriums des Innern)

Wir bemühen uns intensiv, auf dieser Website richtige und vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen. Wir übernehmen jedoch keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der auf dieser Seite bereitgestellten Informationen. Dies gilt auch für alle Verbindungen (Hyperlinks), auf die diese Website direkt oder indirekt verweisen. Der Freistaat Sachsen hat keinen Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf Inhalte der verlinkten Seiten. Wir sind für den Inhalt einer Seite, die mit einem solchen Link erreicht wird, nicht verantwortlich.

 
 

Marginalspalte

Kontakt zur Redaktion

Sie brauchen weitere Informationen?

Fragen Sie Amt24!

freigegeben durch:

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24

   23.08.2016

Bundesweit Informationen und Leistungen der öffentlichen Verwaltung finden