Coronavirus - Hilfe für tschechische und polnische Pendler aus Gesundheits- und Pflegebereich

Ab sofort stellt der Freistaat Sachsen jedem Pendler aus Tschechien oder Polen der im medizinischen Bereich oder in der Pflege arbeitet pro Nacht einen Zuschuss von 40 Euro zur Verfügung. Enge Familienangehörige, wie Kinder, werden mit 20 Euro unterstützt. Diese Regelung ist vorerst befristet für drei Monate.

Die Regelungen gelten für den Gesundheitssektor, insbesondere für folgende Bereiche:

  • Akutkliniken
  • Rehabilitationskliniken
  • ambulante Praxen sowie Pflegedienste und -einrichtungen
  • ambulante und stationäre Akutpflege
  • Medizintechnik, vor allem Hersteller von Schutzausrüstung
  • Altenpfleger/innen
  • Versorgungseinrichtungen im sozialen Bereich wie Behindertenbetreuung mit allen anhängigen Bereichen wie Reinigung und Lebensmittelversorgung/Großküchen
  • Notfall- und Rettungswesen
  • Alle mit den vorgenannten Aufgaben im Zusammenhang stehenden Unterstützungsleistungen (Fahrdienste, Küche, Reinigung, Technik, Heizung, Facilitymanagement)

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Tschechien oder Polen melden ihren Bedarf bei ihrem Arbeitgeber an. Der Arbeitgeber meldet die Bedarfe bei der Landesdirektion Sachsen an. Entsprechende Formulare stehen dann dort – auch online - in deutscher, tschechischer und polnischer Sprache zur Verfügung. Arbeitnehmern die bereits ab sofort eine Unterkunft in Anspruch nehmen, entsteht kein Nachteil – der Zuschuss wird nachgezahlt.

There are no assigned services available.

There are no assigned electronic applications available.

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24. 26.03.2020