Apostille (Haager Apostille)

Die Legalisation ist mit einem nicht unerheblichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Sie ist deshalb durch internationale Verträge teilweise für entbehrlich erklärt worden. Zu diesen Übereinkommen zählt unter anderem das Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (Haager Apostilleadübereinkommen). An die Stelle der Legalisation tritt dann als Echtheitsnachweis die Apostille.   [...]

Die Apostille wird durch die zuständige innere Behörde des Staates, der die Urkunde ausgestellt hat, erteilt. Eine Beteiligung von dessen Auslandsvertretung in Deutschland ist dann nicht mehr notwendig.

Darüber hinaus existieren auch Übereinkommen mit der Folge der gegenseitigen Anerkennung des jeweiligen Urkundswesens, so dass öffentlich Urkunden ohne weiteres als echt angesehen werden (Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Österreich und Schweiz).

Welche Staaten die "Haager Apostille" anerkennen, können Sie dem Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation (Apostilleadübereinkommen) entnehmen.

Hinweis: Welche Behörde für die Erteilung einer Apostille zuständig ist, hängt davon ab, welche Behörde die Urkunde ausgestellt hat.

Urkunden des Freistaates Sachsen

Für Urkunden, die von Behörden des Freistaates Sachsen ausgestellt wurden, sind folgende Stellen zuständig:

  • Urkunden des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz:
Hinweis: Die Behörden, die in Sachsen für die Erteilung der Apostille zuständig sind, nehmen auch die Vorbeglaubigung von Urkunden vor, die legalisiert werden müssen.

Urkunden eines anderen Bundeslandes

Die Zuständigkeit in den Bundesländern ist nicht einheitlich geregelt. Erkundigen Sie sich bitte bei der Behörde, die die Urkunde ausgestellt hat, durch wen die Apostille/Vorbeglaubigung erteilt werden kann.

Urkunden einer Bundesbehörde

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24 (Quelle: Bundesministerium des Innern). 20.12.2016