Industrie

Verarbeitendes Gewerbe als Wachstumsmotor

Die klein- und mittelständisch geprägte sächsische Industrie ist der Motor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung im Freistaat. In vielen Industriebereichen nehmen sächsische Unternehmen heute wieder eine technologische Spitzenstellung ein, insbesondere in der Automobilindustrie, in der Mikroelektronik sowie im Maschinen- und Anlagenbau.

Im Jahr 2015 entwickelte sich die sächsische Industrie im deutschen Vergleich deutlich überdurchschnittlich. Der Umsatz stieg 2015 in der sächsischen Industrie fast dreimal so stark wie im deutschen Durchschnitt. Auch der Auslandsumsatz wuchs stark, so dass sich die Exportquote der sächsischen Firmen 2015 auf 40,4 Prozent erhöhte.

Branchenstruktur der Industrie

Sachsen zählt zu den stark industrialisierten Regionen in Deutschland und Europa. Strukturprägende Branchen sind vor allem der Automobilbau sowie der Maschinen- und Anlagenbau. In beiden Bereichen kann der Freistaat auf Traditionen aufbauen, die bis zum Beginn der Industrialisierung zurückreichen.

Daneben sind die elektrotechnische Industrie, einschließlich der Mikroelektronik, die Textil- und Bekleidungsindustrie, die bahntechnische Industrie, die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Gesundheits- die chemische, die Papier- sowie die Ernährungsindustrie im Freistaat von hohem wirtschaftspolitischem Gewicht.

Das Verarbeitende Gewerbe, eingeschlossen Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden, hat im Jahr 2015 einen Umsatz von 58 Mrd. Euro in Sachsen erwirtschaftet. Ihr Anteil an der Bruttowertschöpfung in Sachsen liegt bei rund 20 Prozent.

Sächsische Netzwerke unterstützen die Wachstumspotenziale im Freistaat, sie bündeln die Kompetenzen sächsischer Produzenten, Zulieferer und Forschungseinrichtungen.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bietet auf seinen Internetseiten weitere Informationen an.

Kontakte, Informationen, Service

Erster Ansprechpartner für Unternehmen sind die Industrie- und Handelskammern (IHK).

Die IHK vertreten nicht nur die Interessen der ihnen zugehörigen Gewerbetreibenden, sondern erfüllen auch hoheitliche Aufgaben (zum Beispiel die Führung des Verzeichnisses der Ausbildungsverhältnisse, Beratung zu allen Fragen der Berufsausbildung, Verantwortung für Zwischen- und Abschlussprüfungen, Bestellung und Vereidigung von Sachverstänaddigen, Bescheinigung von Außenhandelsdokumenten, Stellungnahmen bei Bauleitplanungen).

Unternehmen und Existenzgründer erhalten hier Unterstützung durch praxisnahe Beratung und einen umfangreichen Service.

Detaillierte Informationen, Kontakte und einen Überblick über das Leistungsangebot finden Sie in den Internetportalen der Kammern.

Weitere Informationen

Ein umfassendes Informationsangebot zum Bereich Industrie bieten Ihnen der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dessen Landesvertretung in Sachsen sowie die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW).

Tipp: Interessantes zur Geschichte der Industrie in Sachsen erfahren Sie auf den Internetseiten des Sächsischen Industriemuseums.

Eichung von Mess- und Prüfgeräten

Es gibt kaum einen Industriebetrieb, in dem nicht Mess- und Prüfgeräte im Einsatz sind, die regelmäßig überprüft werden müssen. Dass im Besonderen die Prüffristen für eichpflichtige Geräte eingehalten werden, liegt in der Verantwortung der Unternehmen selbst.

Für die Prüfung sind im Allgemeinen die Eichämter zuständig, sie bieten auch einen Terminservice an.

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr