Förderung von Umbauten

Pflegeversicherung, Rehabilitationsträger, Integrationsamt

Die gesetzliche Pflegeversicherung beteiligt sich unter gewissen Voraussetzungen an den Kosten der Herstellung der Barrierefreiheit in der Wohnsituation der Betroffenen. Genauere Auskünfte erteilen die Pflegekassen und die Wohnberatungsstellen.

Die Kosten für die Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer behindertengerechten Wohnung übernehmen verschiedene Rehabilitationsträger (zum Beispiel Agentur für Arbeit, Rentenversicherungsträger, Sozialhilfeträger). Nachrangig können Leistungen aus Mitteln der Ausgleichsabgabe beim Integrationsamt beantragt werden.

Es empfiehlt sich, frühzeitig mit jenem Rehabilitationsträger Kontakt aufzunehmen, den Sie selbst für zuständig halten, oder wenden Sie sich an eine der gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger in Sachsen.

Hinweis: Sowohl die gemeinsamen Servicestellen als auch die Rehabilitationsträger (zum Beispiel Kranken-, Renten-, Unfallversicherung und Träger der sozialen Entschädigung) nehmen Anträge entgegen – selbst dann, wenn eigentlich ein anderer Rehabilitationsträger zuständig ist. Ein besonderes Zuständigkeitsklärungsverfahren garantiert den Betroffenen dabei die schnelle Leistungserbringung. Weitere Auskünfte erteilen die Wohnberatungsstellen der Kreisfreien Stadt oder des Landkreises.

Freistaat Sachsen

Der Freistaat Sachsen fördert die bedarfsgerechte Anpassung bzw. den barrierefreien Umbau von Wohnungen für Menschen mit Behinderungen oder alte Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Ansprechpartner dafür ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB).

Keine zugeordnete Elektronische Antragsstellung vorhanden.

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. 25.10.2017