Arbeitsgelegenheiten (AGH) vermitteln

Gewährung einer Leistung zur Eingliederung gemäß § 16 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

Eine Arbeitsgelegenheit ist eine Eingliederungsleistung für ausgewählte erwerbsfähige Leistungsberechtigte (eLb), bei der die Teilnehmenden zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende und wettbewerbsneutrale Tätigkeiten verrichten.

Die individuelle Zuweisungsdauer der eLb ist grundsätzlich auf insgesamt 24 Monate innerhalb von fünf Jahren begrenzt. Ab dem 01.08.2016 kann die Teilnahme einmalig für 12 weitere Monate verlängert werden. Zwingend werden in jedem Fall die Fördervoraussetzungen erneut geprüft, eine automatische Verlängerung der Zuweisung ist ausgeschlossen.

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Leistungsdetails

Voraussetzungen

  • Gefördert werden erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Sinne §7 SGB II, die einer besonderen Unterstützung und Begleitung bedürfen.
  • Die Arbeiten müssen zusätzlich und wettbewerbsneutral sein sowie im öffentlichen Interesse liegen.

Verfahrensablauf

Das zuständige Jobcenter wählt den Teilnehmer aus und schließt mit dem Teilnehmer eine Eingliederungsvereinbarung ab. Darin festgehalten sind die erforderlichen Maßnahmen und Leistungen, die bei der Wiedereingliederung in Arbeit helfen sollen.

Erforderliche Unterlagen

Das Jobcenter verfügt über Angaben und Nachweise der Qualifikation der Teilnehmenden. Daher sind in der Regel keine weiteren Unterlagen erforderlich. Sollte das Jobcenter trotzdem weitere Unterlagen benötigen, sind die Teilnehmenden zur Vorlage verpflichtet.

Fristen

Dauer der Arbeitsgelegenheit: in der Eingliederungsvereinbarung festgehalten

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit. 07.08.2017