ERP-Regionalförderprogramm (KfW)

Mit dem ERP-Regionalförderprogramm finanzieren Sie Ihre mittel- und langfristigen Investitionen in strukturschwachen Gebieten. Voraussetzung ist, dass Ihr Vorhaben einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lässt.  [...]

Investieren Sie beispielsweise in

  • Grundstücke, Gebäude oder Baumaßnahmen
  • Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenstände
  • Firmenfahrzeuge
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • Technologie, Software, Lizenzen
  • Vermögenswerte aus anderen Unternehmen einschließlich tätiger Übernahmen und Beteiligungen in Form von "Asset deals"
  • extern erworbene Beratungsdienstleistungen, die einmalige Informationserfordernisse bei Erschließung neuer Märkte oder Einführung neuer Produktionsmethoden sicherstellen
  • erste Messeteilnahmen

Konditionen

Art der Förderung
Darlehen mit Zinsverbilligung

Höhe
maximal EUR 3 Millionen je Vorhaben

Finanzierungsanteil
bis zu 85 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (Ostdeutschland und Berlin)

Auszahlung
100 Prozent

Laufzeit

  • 20 Jahre (bis zu 5 Jahre tilgungsfrei) oder
  • 5 Jahre (maximal 1 Jahr tilgungsfrei)

Zinsen

  • Festzins für zehn Jahre
  • zusätzliche Zinsvergünstigung für kleine Unternehmen (KU)

Die Zinssätze differieren, abhängig von Bonität und Risiko.

Sicherheiten
bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)

Hinweise:
  • Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.
  • Die Kombination mit anderen Förderungen ist möglich.

Regionalisierung

Ändern

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Zuständige Stelle

Kreditinstitut (Hausbank)

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Bei den Vorhaben muss es sich um Investitionen in strukturschwachen Gebieten der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) handeln.

Antragsberechtigt sind:

  • in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel, sonstiges Dienstleistungsgewerbe)
  • freiberuflich Tätige
  • Privatpersonen, die Gewerbe-Immobilien vermieten oder verpachten

Das Unternehmen muss sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und die Kriterien der EU-Kommission für kleine und mittlere Unternehmen.

Die Förderung ist ausgeschlossen bei:

  • Sanierungsfällen
  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
  • Investitionen, die der Ersatzbeschaffung dienen
  • alleiniger Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne von Finanzinvestitionen ("Share deal")

Verfahrensablauf

Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von einem Experten Ihrer Hausbank beraten, der Sie bei der Kreditvergabe begleitet.

  • Den Antrag reicht Ihre Hausbank für Sie ein, die Antragsformulare liegen dort vor. Ihr Bankberater füllt den Vordruck für Sie aus.
  • Ihre Hausbank leitet Ihren Antrag mit der Einstufung und den übrigen erforderlichen Unterlagen an die KfW Bankengruppe weiter, welche diesen dann bearbeitet.
  • Ist der Kredit bewilligt, können Sie den Betrag über Ihre Hausbank abrufen

Tipp: Im Internetauftritt der KfW Bankengruppe finden Sie detaillierte Informationen und Unterlagen zum Programm. Bei weiterem Beratungsbedarf können Sie sich an das KfW-Infocenter wenden.

Erforderliche Unterlagen

Die notwendigen Antragsvordrucke und Informationen zu weiteren Antragsunterlagen hält die KfW für Sie bereit (siehe Formulare & Online-Dienste).

Fristen

Stellen Sie den Kreditantrag bitte vor Beginn des zu finanzierenden Vorhabens.

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24, mit freundlicher Unterstützung durch die KfW Bankengruppe .06.05.2014