Fortbildungsveranstaltung zum Erwerb der Sachkunde gemäß Chemikalien-Ozonschichtverordnung (ChemOzonSchichtV) anerkennen lassen

Die erforderliche Sachkunde von Personen, die bestimmte Arbeiten – wie die Rückgewinnung oder die Rücknahme von ozonschichtschädigenden Kältemitteln sowie die Inspektion und Wartung von sie enthaltenden Einrichtungen - durchführen, wird unter anderem durch die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung nachgewiesen. Diese Fortbildungsveranstaltung muss von der zuständigen Behörde anerkannt sein.

Einheitlicher Ansprechpartner

Für dieses Verfahren können Sie den Service des Einheitlichen Ansprechpartners in Anspruch nehmen. Dieser begleitet Sie durch das Verfahren, übernimmt für Sie die Korrespondenz mit allen für Ihr Anliegen zuständigen Stellen und steht Ihnen als kompetenter Berater zur Seite.

Onlineantrag und Formulare

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Zuständige Stelle

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Leistungsdetails

Voraussetzungen

Die anzuerkennende Fortbildungsveranstaltung muss die für den jeweiligen Aufgabenbereich erforderlichen Kenntnisse vermitteln. Dazu gehören Kenntnisse über

  • Anlagetechnik
  • die einschlägigen Vorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik, sowie
  • die wesentlichen Eigenschaften der betreffenden Stoffe und Zubereitungen/Gemische und die mit ihrer Verwendung verbundenen Gefahren vermittelt werden.

Verfahrensablauf

Den Antrag stellen Sie formlos.

  • Die Landesdirektion Sachsen überprüft die Vollständigkeit und Richtigkeit der Antragsunterlagen.
  • Sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, erkennt sie die Fortbildungsveranstaltung an.
  • Falls erforderlich kann sie fehlende Unterlagen nachfordern.

Bei allen Fragen zum Ablauf des Verfahrens können Sie sich an die Landesdirektion Sachsen wenden.

Erforderliche Unterlagen

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Lehrplan für die Fortbildungsveranstaltung
  • Liste der erforderlichen Messgeräte und Apparate für die praxisnahe Vermittlung der Fertigkeiten und Kenntnisse
  • Muster eines Nachweises über die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung
  • Liste der Lehrkräfte mit Angaben zu deren Qualifikation 

Fristen

  • Bearbeitungszeit der zuständigen Behörde: maximal 3 Monate

Gemäß § 42a Absatz 2 Satz 2 bis 4 des Verwaltungsverfahrensgesetzes beginnt die Frist mit Eingang der vollständigen Unterlagen. Sie kann einmal verlängert werden, wenn dies wegen der Schwierigkeit der Angelegenheit gerechtfertigt ist.

Kosten (Gebühren)

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. 25.03.2019