Geburtsanzeige durch öffentliche oder private Kliniken und Einrichtungen

Bei einer Geburt in einem städtischen Krankenhaus, einem Kreiskrankenhaus, einer Universitätsklinik oder in einer anderen öffentlichen Einrichtung können Sie alle zur Anzeige der Geburt erforderlichen Schritte im Krankenhaus in die Wege leiten und müssen nicht zusätzlich das Standesamt aufsuchen. Hier trifft die Verpflichtung zur Anzeige den Träger der Einrichtung.

Regionalisierung

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Zuständige Stelle

Leistungsdetails

Verfahrensablauf

  • Händigen Sie der Klinik die Unterlagen aus, die zur Anzeige der Geburt beim Standesamt erforderlich sind.
  • Die Geburtsanzeige füllen Sie im Krankenhaus aus, Sie tragen dort auch den Familiennamen und den oder die Vornamen des Kindes ein.

Fristen

  • Anzeige der Geburt durch die Klinik: innerhalb einer Woche
  • Nachmeldung des Namens: innerhalb eines Monats

Erforderliche Unterlagen

  • Bescheinigung der Hebamme / des Entbindungspflegers oder des Arztes über die Geburt
  • Personalausweis oder Reisepass der Eltern

Zusätzliche Nachweise

wenn die Eltern miteinander verheiratet sind:

  • Geburtsurkunden der Eltern
  • Eheurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister

wenn die Eltern nicht miteinander verheiratet sind:

  • Geburtsurkunde der Mutter

falls die Vaterschaft bereits anerkannt wurde zusätzlich:

  • Erklärung über die Vaterschaftsanerkennung
  • Geburtsurkunde des Vaters
  • Sorgeerklärung, sofern vorhanden

Kosten

  • Geburtsbescheinigung der Klinik: gebührenfrei
  • Geburtsanzeige: kosten- und gebührenfrei
  • Urkunden: jeweils EUR 10,00 (bei gleichzeitiger Beantragung jede weitere der gleichen Art EUR 5,00)
  • Urkunden zur Vorlage bei der Rentenversicherung, zur Beantragung von Eltern- oder Kindergeld, Mutterschaftshile o.ä.: gebührenfrei

Sonstiges

Anforderung von Geburtsurkunden

Nach der Geburt erhalten Sie beim Standesamt auf Antrag kostenlos eine Geburtsurkunde für die Sozialleistung "Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft". Die Urkunde wird nur einmal für diesen Zweck ausgestellt.

Benötigen Sie Geburtsurkunden oder beglaubigte Registerausdrucke aus dem Geburtenregister für andere Zwecke (zum Beispiel für Ihren Arbeitgeber), so beantragen Sie diese bitte beim Standesamt.

Nachmeldung des Namens

Steht der Geburtsname (Familienname) des Kindes bei der Anzeige der Geburt noch nicht fest, muss er dem Standesamt innerhalb eines Monats nachgemeldet werden.

Hinweis: Das Standesamt teilt der Meldebehörde die Geburt Ihres Kindes mit.

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium des Innern