Grundwasserbohrung, Mitteilung der Bohrergebnisse

Arbeiten, die in das Grundwasser hineinreichen, wie zum Beispiel das Errichten von Brunnen und sonstige Bohrungen bis in das Grundwasser, müssen bei den zuständigen Behörden im Vorfeld der Bohrung angezeigt werden.

Außerdem sind die Bohrproben und sonstiges Beobachtungsmaterial dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie der zuständigen unteren Wasserbehörde vorzulegen.

Arbeiten, die in das Grundwasser hineinreichen, wie zum Beispiel das Errichten von Brunnen und sonstige Bohrungen bis in das Grundwasser, müssen bei den zuständigen Behörden im Vorfeld der Bohrung angezeigt werden.

Außerdem sind die Bohrproben und sonstiges Beobachtungsmaterial dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie der zuständigen unteren Wasserbehörde vorzulegen.

Zuständige Stelle

Untere Wasserbehörde der Stadtverwaltung oder des Landratsamtes, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie beziehungsweise Sächsisches Oberbergamt

Regionalisierung

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(keine Ortsauswahl möglich)

Zuständige Stelle

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Sie haben die Bohrung ordnungsgemäß bei den Wasserbehörden angezeigt und Ihre Anzeige wurde registriert und bestätigt.

Verfahrensablauf

Nach der Bohrung müssen Sie die Bohrergebnisse (Schichtenverzeichnis) einschließlich der zugehörigen Untersuchungsergebnisse (Pumpversuche, Korngrößenanalyse usw.) unaufgefordert an die beiden zuständigen Stellen übermitteln.

  • Nach Möglichkeit sollte die objektbezogene Mitteilung an das LfULG mit dem einheitlichen Erfassungsprogramm UHYDRO auf digitalem Wege erfolgen.
  • Wenn eine digitale Mitteilung nicht möglich ist, müssen analoge Unterlagen (zum Beispiel nach DIN 4022 und DIN 4023) einschließlich eines Übersichtslageplanes im frei wählbaren Maßstab zwischen 1:10.000 und 1:50.000 sowie einer Detaillageskizze, anhand derer die Bohransatzpunkte im Meter- Bereich lokalisierbar sind, eingereicht werden.

Bitte sprechen Sie sich direkt mit der für Sie zuständigen unteren Wasserbehörde ab, in welcher Form Sie die Daten übermitteln sollen.

Hinweis: Wenn Sie einen Brunnenbauer beauftragen, übernimmt dieser für Sie in den meisten Fällen die notwendigen Anzeigen bei den Behörden.

Fristen

Spätestens sechs Monate nach Abschluss der Bohrung müssen die geforderten Unterlagen beziehungsweise Daten dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie der Unteren Wasserbehörde übersendet werden.

Erforderliche Unterlagen

Nach Abschluss der Bohr- beziehungsweise Aufschlussarbeiten müssen Sie dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie der Unteren Wasserbehörde unaufgefordert folgende Unterlagen übersenden:

  • Schichtenverzeichnisse
  • Angaben zum Grundwasserstand und soweit vorhanden zur Wasserbeschaffenheit (Analyse)
  • Angaben zum Brunnenausbau (Endtiefe und Brunnenabmessungen)

Kosten

  • Verfahrensgebühr (LfULG): keine
Welche Gebühren möglicherweise das Sächsische Oberbergamt oder die unteren Wasserbehörden erheben, erfragen Sie bitte bei diesen Behörden.

Vertiefende Informationen

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft