Legalisation

Beglaubigung von Urkunden durch Legalisation

Legalisation ist die Bestätigung der Echtheit einer Unterschrift auf einer öffentlichen inländischen Urkunde, der Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner gehandelt hat und der Echtheit des Siegels, mit dem die öffentliche Urkunde versehen ist durch die Vertretung des Staates, in dem eine öffentliche Urkunde gemäß § 415 Abs. 1 der Zivilprozessordnung verwendet werden soll.

Das heißt, deutsche öffentliche Urkunden, auf die kein internationales Übereinkommen anwendbar ist, können von der Auslandsvertretung des Staates, in dem sie verwendet werden sollen, legalisiert werden.

Die Urkunden müssen zuvor von der zuständigen deutschen Behörde vorbeglaubigt werden.

Endbeglaubigung

Für die Verwendung in bestimmten Staaten ist zusätzlich eine sogenannte Endbeglaubigung durch das Bundesverwaltungsamt erforderlich. Dies betrifft folgende Staaten:

  • Bangladesch
  • China
  • Irak
  • Iran (außer für Hochschulzeugnisse)
  • Jordanien
  • Kambodscha
  • Katar
  • Libanon (nur für Urkunden aus dem Universitäts- und Hochschulbereich)
  • Mali
  • Mauretanien
  • Myanmar
  • Nepal
  • Ruanda
  • Saudi Arabien
  • Somalia
  • Sudan
  • Syrien
  • Taipeh-Handelsbüro, Visaabteilung, für Urkunden aus dem Justizbereich
  • Togo

Ansprechstelle

Auslandsvertretung des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll

Regionalisierung

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Zuständige Stelle

Leistungsdetails

Verfahrensablauf

Erkundigen Sie sich möglichst vor Antragstellung bei der Auslandsvertretung des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll, über den genauen Ablauf und wie die Bezahlung der Gebühren erfolgen soll.

  • Suchen Sie die Auslandsvertretung des Staates auf, in dem die Urkunde verwendet werden soll. Vereinbaren Sie hierzu telefonisch einen Termin.
  • Weisen Sie sich mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass aus.
  • Legen Sie die Urkunde im Original vor.
  • Die Gebühr zahlen Sie bei der Auslandsvertretung.

Erforderliche Unterlagen

  • Originalurkunde
  • Reisepass oder sonstiger Identitätsnachweis (entfällt bei schriftlicher Beantragung)
  • gegebenenfalls: schriftliche Vollmacht für den Vertreter / die Vertreterin

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24