Sportförderung, Zuschuss für Sportstätten und Sportgeräte beim Landratsamt beantragen

Mit dieser Förderung unterstützt der Freistaat Sachsen unter bestimmten Voraussetzungen Vorhaben im Sportstättenbau und die Beschaffung von Sportgeräten.

Was wird gefördert?

Sportstättenbau

  • Vorhaben zur Sicherung, Sanierung, Modernisierung sowie der Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten und Einrichtungen der Sport- und Sportleiterschulen sowie Olympiastützpunkte mit den dazugehörigen Standorten
  • Vorrangig werden Sportanlagen der Grundversorgung, wie Sporthallen, Sportplätze einschließlich dazugehöriger Funktionsgebäude sowie zur Ausübung des Schwimmsports bestimmte Hallenbäder gefördert.

Beschaffung von Sportgeräten

  • im Rahmen der oben genannten Fördermaßnahmen: Erstausstattung oder notwendige Ersatzbeschaffung auf Grund baulicher Veränderungen
  • über den vorgenannten Rahmen hinaus: Beschaffung von Großsportgeräten mit einem Gesamtwertumfang von über EUR 5.100
    (Die Beschaffung von Großsportgeräten, die ausschließlich der Durchführung einzelner Sportveranstaltungen dienen sollen, ist von der Förderung ausgeschlossen.)
Hinweis: Mit Gewinnerzielungsabsicht betriebene oder in erheblichem Umfang durch professionelle Sportler genutzte Sportstätten werden nicht gefördert. Der Bau von Sportstätten für überwiegend schulische Nutzung wird ebenfalls nicht in der investiven Sportförderung gefördert.

Konditionen

Art der Förderung
Projektförderung: nicht rückzahlbarer Zuschuss (Anteilsfinanzierung)

Höhe

  • bei gedeckten Sportstätten sowie bei Vorhaben der Sportvereine mit einem Gesamtwertumfang bis zu EUR 125.000 EUR: bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • bei ungedeckten Sportanlagen einschließlich zugehöriger Funktionsgebäude: bis zu 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • bei Investitionen in Sport- und Sportleiterschulen: bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • bei Investitionsvorhaben an Olympiastützpunkten: in der Regel 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (Landesanteil)

Regionalisierung

Ändern

Geben Sie den Ort der Sportstätte ein:

Zuständige Stelle

Landratsamt

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • kreisangehörige Städte und Gemeinden
  • kommunale Zweckverbände
  • privatrechtlich geführte kommunale Unternehmen

Weitere Voraussetzungen

  • Der Bedarf für das Vorhaben muss nachgewiesen sein.
  • Die Beantragung einer Zuwendung ist bei Sportvereinen ab EUR 2.600 und bei Kommunen ab EUR 10.000 zulässig (Bagatellgrenze).
  • Der Antragsteller hat durch ein an seiner Leistungsfähigkeit orientiertes Konzept die gesicherte Finanzierung des Vorhabens und seiner laufenden Nutzung nachzuweisen.
  • Sportvereine, Sport- und Sportleiterschulen sowie kommunale Zweckverbände und Unternehmen müssen ab einer Zuwendung von EUR 62.500 nachweisen, dass ein etwaiger Rückforderungsanspruch gesichert ist.
  • Die beantragte Baumaßnahme soll den Zielen, Grundsätzen und sonstigen Erfordernissen der Raumordnung entsprechen und den Zielen integrierter regionaler Entwicklungsstrategien nicht entgegenstehen, wie zum Beispiel:
    • Regionales Entwicklungskonzept (REK)
    • Städtebauliches Entwicklungskonzept (SEKO)
  • Bei Neubau von gedeckten Sportstätten mit einem Gesamtwertumfang über EUR 50.000 muss der vorgeschriebene energetische Standard für zu errichtende Gebäude nach § 4 der Engergieeinsparverordnung (EnEV) in der jeweils geltenden Fassung mindestens eingehalten werden.
  • Bei Sanierung, Modernisierung und Umbau von bestehenden Gebäuden einer gedeckten Sportstätte mit einem Gesamtwertumfang über EUR 50.000 muss mindestens der vorgeschriebene energetische Standard nach § 9 der Engergieeinsparverordnung (EnEV) in der jeweils geltenden Fassung eingehalten werden. Denkmalgeschütze Gebäude sind von dieser Regelung ausgenommen.
  • Flutlichtanlagen haben den von der Länderarbeitsgemeinschaft Immissionsschutz empfohlenen Richtwerten zur Raumaufhellung und Blendung in der um die Sportstätte befindlichen Wohnbebauung zu entsprechen.

Mit der Maßnahme darf nicht vor Bekanntgabe des Zuwendungsbescheides oder vor der etwaigen Genehmigung zum vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginn begonnen werden. Als Maßnahmebeginn zählt der Abschluss eines Liefer-, Leistungs- beziehungsweise Kaufvertrages.

Verfahrensablauf

Reichen Sie den ausgefüllten Antrag mit allen erforderlichen Dokumenten und Nachweisen beim Landratsamt ein.

  • Das Landratsamt prüft das Vorhaben und den Antrag und gibt ihn Antrag zur weiteren Bearbeitung an die SAB weiter.
  • Nach Abschluss der Prüfung erhalten Sie einen Förderbescheid.

Fristen

  • Antragstellung: bis 30.09. des laufenden Jahres für Vorhaben ab dem Folgejahr
  • Anträge für Großsportgeräte: fortlaufend
Achtung! Beginnen Sie mit dem Vorhaben nicht vor Bekanntgabe des Zuwendungsbescheides oder der etwaigen Genehmigung zum vorzeitigen Beginn. Als Maßnahmebeginn zählt bereits der Abschluss eines Liefer-, Leistungs- beziehungsweise Kaufvertrages.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformulare
  • Nachweise und Planungsunterlagen

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24, mit freundlicher Unterstützung durch die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB)