Sprengstoffrechtliche Erlaubnis beantragen

Erlaubnis nach § 7 Sprengstoffgesetz (SprengG) beantragen

Eine Erlaubnis nach § 7 Sprengstoffgesetz benötigen Sie, um gewerbsmäßig  / selbstständig im Rahmen eines Wirtschaftsunternehmens

  • mit explosionsgefährlichen Stoffen umzugehen oder
  • den Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen zu betreiben.

Ansprechstelle

Unternehmen, die entsprechende Tätigkeiten unter Bergaufsicht ausüben, beantragen die Erlaubnis mit dem dafür vorgesehenen Formular beim Sächsischen Oberbergamt:

–> Sächsisches Oberbergamt

Regionalisierung

Ändern

keine Ortsauswahl erforderlich

Zuständige Stelle

Landesdirektion Sachsen, Abteilung 5, Arbeitsschutz mit ihren Dienststellen und Dienstsitzen

Leistungsdetails

Voraussetzungen

  • Zuverlässigkeit
  • Nachweis der erforderlichen Fachkunde oder Benennung einer anderen Person, die den Betrieb leiten soll
  • körperliche Eignung
  • Mindestalter von 21 Jahren
Achtung! Als beauftragte Person benötigen Sie für Arbeiten im Umgang mit Sprengstoffen einen Befähigungsschein.

Verfahrensablauf

  • Verwenden Sie für Ihren schriftlichen Antrag die vorgesehenen Vordrucke (s. erforderliche Unterlagen).
  • Stellen Sie die erforderlichen Nachweise zusammen.
  • Reichen Sie die Antragsunterlagen bitte vollständig und unterschrieben bei der zuständigen Stelle ein.

Erforderliche Unterlagen

Formular: –> Sprengstoffrechtliche Erlaubnis nach § 7 SprengG – Antrag (Landesdirektion)
Formular: –> Sprengstoffrechtliche Erlaubnis nach § 7 SprengG – Antrag (Oberbergamt)

  • gegebenenfalls: Beiblatt A (Fundmunition)
  • Nachweis einer Haftpflichtversicherung für die beabsichtigte Tätigkeit
  • Nachweis über die gewerbliche Tätigkeit

Kosten (Gebühren)

 ca. EUR 102,00 bis EUR 2.812 (Angaben gerundet)

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. 18.05.2018